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Meldungen Regensburg

Neue japanische Tänzerin am Stadttheater,
Ayumi Babasaki-Noblet,
tanzt eigene Choreografie Tanka - 短歌
in "creative attack - Junge Choreografen V",
Premiere am Freitag, 29. Mai 2009, 19:30 Uhr Regensburg, Veloddrom
Weitere Vorstellungen am 4. und 27. Juni 2009



Ayumi Babasaki in "Hundert Jahre Einsamkeit" von Olaf Schmidt, Foto Juliane Zitzlsperger

Ayumi Babasaki-Noblet ist seit September 2008 gemeinsam mit ihrem Mann, Alister Noblet, der auch Tänzer ist, am Stadttheater Regensburg engagiert.

In dem Programm "creative attack - Junge Choreografen V" wird zum 5. Mal jungen Tänzern die Gelegenheit gegeben, eigene Choreografien vorzustellen, Einzelheiten siehe Stadttheater Regensburg

In dieser Reihe stellt Ayumi Babasaki eine Choreografie vor, die ein Tanka darstellt.Tanka ist eine über 1000 Jahre alte reimlose japanische Gedichtform, die den Augenblick beschwört und ihn festhält mit Präzision und Musikalität (Wikipedia). Ayumi bringt mit Kostümen, die an Kimonos angelehnt sind, sowie mit schönen Hintergrundbildern von Kirschblüten und japanischen Torii  japanische Atmosphäre auf die Bühne, der Tanz unterstützt durch die besondere Melodik der Shakuhachi- und Koto-Musik.

Sehr eindrucksvoll und anrührend auch die sehr persönliche Choreographie "Kazu Kun" von Alister Noblet, Ehemann von Ayumi, die das Schicksal des behinderten Bruders von Ayumi zum Thema hat. Sie erhielt bei der Premiere besonders viel Beifall.

Ayumi Babasaki hat von 1987-1989 in Japan Ballett studiert, u.a. an der Ballett-Schule Tokyo, 1999-2000 dann an der Ballett-Schule Hamburg.

Danach hatte sie Engagements an der Semper Oper in Dresden, am Theater Dortmund, beim Norwegischen National-Ballet in Oslo, zuletzt am Opernhaus in Halle, bis sie vor  wenigen Monaten nach Regensburg kam, wo es ihr sehr gut gefällt und sie möglichst lange bleiben möchte.



Emi Kuzuoka

In der Produktion "creative attack Junge Choreografen V" ist das gesamte Regensburger Ballettensemble zu sehen, darunter auch - wohl zum letzten Mal - Emi Kuzuoka, die nach der Sommerpause nach Düsseldorf wechselt.
In Zusammenarbeit mit dem Lektorat für Japanisch der Universität Regensburg

Japanischer Filmabend Montag, 11. Mai 2009, 19: 30 Uhr,
Vortragsraum Haus der Begegnung,Hinter der Grieb 8

„Der Barbar und die Geisha “
In englischer und japanischer Sprache mit deutschen Untertiteln



John Wayne und Eiko Ando


Veredelte Hollywood-Version der (wahren) Geschichte der Geisha O-Kichi aus Shimoda, die 1856 auf Geheiß der örtlichen Behörden dem ersten amerikanischen Generalkonsul Townsend Harris zu Diensten sein musste. Im Film ist sie hilfreich beim Abschluss des Handelsvertrags zwischen den USA und der Shogunatsregierung und zieht sich nach Erfüllung ihrer Aufgabe zurück.



Der Generalkonsul Townsend Harris wird in Edo vom Shogun empfangen



Der Shogun erhält ein Fernrohr als Geschenk

Die wirkliche O-Kichi wurde von ihren Landsleuten als Tojin-O-Kichi (Ausländer-Kichi) verachtet und beging nach Jahren als Alkoholikerin Selbstmord. In Shimoda gibt es noch heute ein O-Kichi-Musseum und ein jährliches O-Kichi-Fest.



Foto der historischen O-Kichi

Auch Bert Brecht nahm sich der Geschichte an. Sein Stück mit dem Titel „Die Judith von Shimoda“ wurde vor Kurzem erfolgreich durch das Regensburger Studententheater aufgeführt.

Der Film wurde komplett in Japan gedreht und bietet ein gutes und farbenprächtiges Bild der japanischen Feudalgesellschaft zur Endzeit des Tokugawa-Schogunats.


Deutsch-Japanischer Studenten-Stammtisch 学生交流



im Rive Droite
(Drei-Mohren-Str. 1)


Hier treffen sich immer donnerstags ab 20:00 Uhr zwanglos
deutsche und japanische Studenten sowie sonstige
an Japan und japanischer Sprache Interessierte.
Gäste sind herzlich willkommen.

Falls ein Event von der DJG
(Monatstreff etc.) am Donnerstag stattfindet,
fällt der Stammtisch automatisch aus!

Für Anfragen und Anregungen zum Stammtisch wendet Euch bitte an
Christian Gießner
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