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Meldungen Regensburg

Wir haben bis jetzt verschiedene Gerichte gekocht, welche in Japan oft gekocht oder gegessen werden. Diesmal backen wir gemeinsam typisch japanische Backwaren wie z.B. Melonpan, Kareepan und Dorayaki (etc.)!


Datum: 14.07.2018 (Samstag)
Zeit: ab 10 Uhr
Ort: VHS Küche
Teilnahmegebühr: DJG-Mitglied 22 Euro, Vollzahler 27 Euro (Die Stadt Regensburg hat die Miete erhöht. Daher mussten wir leider unsere Teilnahmegebühren auch anpassen. Wir bitten um Verständnis.)
Anmeldung: bei Frau Mayumi Takamura-Zorneck (このメールアドレスはスパムボットから保護されています。閲覧するにはJavaScriptを有効にする必要があります。) bis zum 5. Juli anmelden.

Wir können wieder einen Kalligraphie-Workshop anbieten!!

Frau Noriko Kumami, die 22 jährige Austauschstudentin aus Universität Kanazawa, hat mit 4 Jahre Alt Kalligraphie angefangen zu lernen. Sie hat weitere 11 Jahre Kalligraphie gemeistert und hat 8 Dan (Grad) von Schüler-Kalligraphie, 1 Kyuu (Grad) bekommen.

Datum: 17. Juni (Sonntag)
Zeit: 13:30 Uhr (ca. 2, 5 Stunden)
Ort: R007 an der Uni-Regensburg
Teilnahmegebühr: DJG-Mitglied 12 Euro, Vollzahler 15 Euro (inkl. Materialkosten)
Max. Teilnehmer: 10 Leute
Anmeldung: bis zum 31. Mai bei Frau Takamura-Zorneck (このメールアドレスはスパムボットから保護されています。閲覧するにはJavaScriptを有効にする必要があります。)
Bei der Anmeldung geben Sie bitte 3 Wünsch-Begriffe an, welche Sie beim Workshop zeichnen möchten (zum Beispiel, "Liebe", "Familie" etc.)

"Warakake (Reisstrohschirme)" von Chayou

Viel über japanischen grünen Tee konnten Besucher des Vortrags von Yoshiko Tamura am 4. April an der Universität Regensburg erfahren. Die zertifizierte Fachberaterin für japanischen Tee leitet das „Project T4G (Tea for Germany)“, dessen Ziel es ist, japanischen Grüntee in Deutschland bekannter zu machen. Zu Beginn stellte Tamura verschiedene Sorten von japanischem Grüntee vor: Gyokuro, bei dem die Blätter vor der Ernte beschattet werden und daher besonders viel Chlorophyll bilden, Kukicha (Stieltee), Hojicha (gerösteter Tee) oder Genmaicha (Tee mit geröstetem Reis), der vergleichsweise günstig ist und daher gerne im Alltag getrunken wird.

Im Zentrum stand aber Sencha. Diese Herstellungsmethode für Grüntee wurde im 18. Jahrhundert entwickelt. Mit Ausnahme des Nordens wird der grüne Tee für Sencha in ganz Japan in verschiedenen Gebieten angebaut. Je nach Teebaumsorte, Bodenbeschaffenheit, Klima etc. unterscheidet sich der Geschmack. Yoshiko Tamura vergleicht Grüntee hier mit Wein, der sich auch je nach Anbaugebiet und Traubensorte unterscheidet. "Die Teebäume brauchen aber immer warme Temperaturen und viel Feuchtigkeit", so Frau Tamura. Europa ist als Anbaugebiet daher eher ungeeignet. Bis zu drei Teeernten pro Jahr sind möglich: der erste Tee (Ichibancha) wird im Frühjahr (April/Mai) gepflückt, der zweite (Nibancha) im Sommer (Juni/Juli und der dritte (Sanbancha) im August. In den beiden traditionellen Teegärten der Familien Takanashi und Matsuo, die Frau Tamura in ihrem Vortrag mit Fotos und Videos vorstellte, werden aber nur zwei Mal pro Jahr die Teeblätter gepflückt, um den Teepflanzen genug Zeit zur Regeneration zu lassen. Bei der Ernte muss genau der richtige Tag getroffen werden, damit die obersten Blätter noch nicht zu weit geöffnet sind, betont Yoshiko Tamura. Zumeist werden Teeblätter heute mit speziellen Maschinen geerntet, teils aber auch noch mit der Hand.

Direkt nach der Ernte wird der Tee kurz gedämpft, um die Fermentation bzw. Oxidation zu unterbinden. Bei chinesischem Grüntee werden die Teeblätter aus dem gleichen Grund nach der Ernte geröstet. "Durch das Dämpfen enthält der japanische Sencha seinen besonderen Geschmack", so Yoshiko Tamura. Im Anschluss werden die Blätter getrocknet und gerollt, so dass sie nach etwa sechs Stunden die typische Nadelform erhalten. In kleinem Rahmen - etwa für Wettbewerbe - wird der Tee auch noch von Hand gerollt. Dieses Verfahren ist jedoch sehr aufwändig und die Mengen gering. Aus zwei Kilo frischen Teeblättern entstehen dabei etwa 400 Gramm getrockneter Tee. "Von Hand gerollter Tee - Temomi - hat immer die beste Qualität", sagt die Tee-Expertin.

Die Besucher des Vortrags durften im Anschluss auch verschiedene Senchasorten wie Asamushi (kurz gedämpft) und Fukamushi (lang gedämpft) verkosten und lernten, wie man japanischen Grüntee richtig aufgießt. Frau Tamura beantwortete im Anschluss an den Vortrag die Fragen der Besucher, von denen jeder zum Abschied ein kleines Teegeschenk erhielt.


Yoshiko Tamura: Zertifizierte Fachberaterin für japanischen Tee und Mitglied von der NPO Nihoncha Instructor Association. Leiterin des „Project T4G (Tea for Germany)“.

 

Sencha-Tee (links), welchen Frau Tamura aus Japan mitgebracht hat.
Sencha-Tee (rechts), welchen sie in Deutschland gekauft hat.

 

 
Die japanische Stadt Kanazawa mit ihrer über 400-jährigen Geschichte war in der Edo-Zeit die viertgrößte Stadt Japans nach Edo (Tokyo), Osaka und Kyoto. Da sie im Zweiten Weltkrieg nicht durch Bomben zerstört wurde, ist die Stadt aufgrund ihrer gut erhaltenen Viertel aus der Edo-Zeit, durch ihr traditionelles Kunsthandwerk sowie den Garten Kenroku-en bekannt. Am Abend kann man in der Altstadt von Kanazawa auch heute noch oftmals schöne Melodien von Shamisen und japanischer Flöte hören.


Diese traditionelle japanische Musik, begleitet von faszinierenden alten Tänzen, können Besucher bei diesem Kammerkonzert erleben. Folgende Künstler treten auf:


- Frau Shushi Tosha (Querflöte): 1963 geboren. Meisterin der Querflöten-Schule Tosha.
- Frau Tamie Chimoto (Shamisen und Hauta, das sind kurze Lieder aus der Edo-Zeit): 1971 geboren. Meisterin der Hauta-Schule Chimoto.
- Herr Kashichiro Hanayagi (Japanischer Tanz): 1967 geboren. Bekannter Tanzmeister der renommierten Hanayagi-Schule. Er ist auch als Tourismus-Botschafter für die Insel Hachijo-jima tätig und ist 2014 und 2015 beim Japanfest in München aufgetreten.

Datum: 28. Juni 2018 (Donnerstag)
Zeit: 19 Uhr
Ort: Mehrgenerationshaus (Ostengasse 29)
Eintritt: DJG-Mitglied 10 Euro, Behinderte 11 Euro, Vollzahler 13 Euro

Der japanische Trommler Ichitaro war vor drei Jahren mit Keisho Ohno (Shamisen) in Regensburg
und mit ihm beim Konzer aufgetreten. Diesmal bietet er sogar einen Trommel-Workshop für uns an!
Trommel-Konzert Datum: 26.05.2018 (Samstag) Zeit: 19 Uhr Ort: Haus der Begegnung (Hinter der Grieb 8) Eintritt: 10 Euro (DJG-Mitglied), 13 Euro (Vollzahler) Trommel-Workshop Datum: 27.05.2018 (Sonntag) Zeit: ab 10:30 (Dauer ca. 90-120 Minuten) Ort: Universität Regensburg H6 Teilnahmegebühr: 15 Euro (DJG-Mitglied), 20 Euro (Vollzahler) Teilnehmeranzahl: 8-10 Personen Anmeldung: bitte bis zum 20.05. bei Frau Takamura-Zorneck (このメールアドレスはスパムボットから保護されています。閲覧するにはJavaScriptを有効にする必要があります。).
Bitte geben Sie auch Bescheid, ob Sie ein Kombi-Ticket wollen oder nicht. Kombi-Ticket Für diejenigen, die sowohl an dem Konzert als auch an dem Workshop teilnehmen wollen,
gibt es ein günstigeres Kombi-Ticket! Preis: 23 Euro (DJG-Mitglied), 30 Euro (Vollzahler)
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