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Dass man mit einer Shamisen auch richtig rocken kann bewies Keisho Ohno bei seinem Auftritt im W1 - Zentrum für junge Kultur am Mittwochabend. Mit seiner dreisaitigen japanischen Laute begeisterte der japanische Musiker das Publikum mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Stücken. Begleitet wurde Keisho Ohno von dem Trommler Ichitaro, der an der großen Taiko ein wahres Trommeldonnerwetter entfaltete. Regensburg sei eine sehr schöne Stadt und die Frauen hier seien auch sehr hübsch, erklärte Ichitaro verschmitzt. Mayumi Takamura-Zorneck, die Präsidentin der DJG Regensburg, freute sich, dass Keisho Ohno nach 2009 wieder in Regensburg spielte und sein einziges Deutschlandkonzert in diesem Jahr passend zum zehnjährigen Jubiläum der DJG Regensburg gab.
Nach zwei traditionellen Shamisen-Stücken und zwei Solo-Trommeleinlagen spielten Keisho Ohno und Ichitaro gemeinsam. Beim Stück "Yurikago" (Wiege) zeigte der Musiker, dass eine Shamisen auch mit Jazz-Klangen wunderbar harmoniert. Zum Schluss wurde es furios: Zu treibenden Elektrorhythmen aus den Boxen und einer bunten Lichtshow spielten Keisho Ohno und Ichotaro die modernen Stücke "Shiranami" und "Seiya". Bei letzterem animierte Keisho Ohno das Publikum, mitzuklatschen und in den bei japanischen Festen üblichen Ruf "Seiya" mit einzustimmen. Als Zugabe bekamen die rund 35 Besucher das "James Bond"-Thema in einer ungewohnten, mitreißenden Version zu hören. Wer jetzt so richtig Lust auf japanische Musik bekommen hatte, konnte sich noch eine signierte CD der beiden Künstler mit nach Hause nehmen.

 

 

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